Wallfahrten

Pfarrwallfahrt am 1. Mai

Jedes Jahr am 1. Mai wird die traditionelle Pfarrwallfahrt mit dem Autobus organisiert.

 

Wir freuen uns auf rege Teilnahme. Anmeldungen bitte im Pfarrbüro!

 

Nachstehend einige bildliche Ausschnitte von unseren tollen Pfarrwallfahrten in den letzten Jahren:

 

Fußwallfahrt nach Mariazell

Zum mittlerweile achtundzwanzigsten Mal hat Wolfgang Apolin eingeladen, den Weg von Heiligenkreuz nach Mariazell komplett oder zumindest teilweise mitzugehen.
Vier Tage des Unterwegs-Seins auf insgesamt ca. 90 Kilometern Strecke sollten Zeit zum „Auftanken“ und Kraft-Schöpfen, zum Beten, Singen und zu Gesprächen bieten sowie uns die Natur und die Gemeinschaft auf dem Weg erfahren lassen.

Die Bilder von der 28. Fußwallfahrt 2018 nach Mariazell vom 5.-8. Juli 2018 sind nun verfügbar.

 

Was erwartet uns auf der Wallfahrt?

Jedes Jahr in der ersten Sommerferienwoche findet von Donnerstag bis Sonntag die traditionelle Fußwallfahrt unserer Pfarre St. Georg Kagran statt. Wir starten mit dem Bus bei unserer Pfarre und fahren gemeinsam nach Heiligenkreuz, wo wir nach einem einstimmenden Gottesdienst die eigentliche Fußwallfahrt beginnen. Erstteilnehmer haben vor dem hier platzierten Wegweiser "Mariazell 100 km" noch ziemlichen Respekt, doch die Erfahrung zeigt, dass diese 100 km meist eher zu schnell um sind.

Unser motorisiertes Begleitteam transportiert nicht nur die Koffer, Taschen, Musikinstrumente, Gesangsbücher usw., sondern richtet auch in wohlbemessenen Abständen Labestationen ein. Wer gesundheitliche Probleme hat oder vielleicht eine Teiletappe aussetzen möchte, kann sich dann mit dem Auto mitnehmen lassen. Insofern besteht wirklich kein Risiko, im Niemandsland "hängenzubleiben". Obwohl wir natürlich schon immer wieder die breiten Pfade und Straßen verlassen und auf Wanderwegen, Steigen oder auch querfeldein wandern. Gutes Wetter vorausgesetzt - und einen besseren Termin für gutes Wetter als Anfang Juli gibt es einfach nicht -, genießen wir die Natur in ihrer vollen Pracht. Einmal jausnen wir auf der Wiese unter einem alten Baum, an einer malerischen Kapelle oder am Fuß einer Schipiste, dann kehren wir bei einem Wirtshaus ein - besonders hervorzuheben die "Kalte Kuchl" mit ihrem Milchrahmstrudel und die Wuchtelwirtin beim Hubertussee.

Die Wallfahrt ist zweifellos ein ganz besonderes Naturerlebnis. Daneben hat man auch reichlich Zeit, um Sozialkontakte und Wallfahrerfreundschaften zu pflegen. Wer möchte, kann hier stundenlang diskutieren und philosophieren. Unter Federführung von Wolfgang Apolin wird für jedes Jahr ein Motto ausgearbeitet, zu dem Texte vorgetragen und besprochen werden. Es handelt sich in der Regel um in der Bibel begründete Themen, die einerseits theologisch und historisch ergründet und schließlich in das Alltagsleben übergeleitet werden. Dabei ergibt es sich von selbst, dass man seine persönlichen Interpretationen anstellt und sich eigene Gedanken macht. Allerdings ist die Wallfahrt kein Seminar, und wer lieber für sich im Hintergrund bleibt, kann das natürlich auch gerne tun. Jeder Teilnehmer kann auf seine Weise Kraft aus der Wallfahrt ziehen.

An den Abenden erreichen wir, je nach persönlicher Wahl, unseren Bauernhof mit dem Heulager oder eine Pension. Es gibt ein gemeinsames Abendessen, danach genießen wir die Nachtruhe - mit dem ungewohnten Gefühl, sich nach einem Tag körperlich anspruchsvoller Betätigung richtig zu erholen.

Wir sind jeden Tag rund 4-6 Stunden unterwegs. Sehr bald ist der letzte Tag gekommen, an dem es schließlich über den letzten Berg nach Mariazell geht. In manchen Jahren fließen hier allmählich Ströme von Wallfahrern aus allen Seitenwegen zusammen: Manche tragen ein kunstvolles Kreuz voran, andere führen Esel mit. In anderen Jahren legt man den Waldweg entlang den Kreuzwegstationen vor Mariazell direkt privat zurück. Unvermittelt taucht durch den Bewuchs das Panorama der Basilika Mariazell auf, und es wird einem klar, was man in den vergangenen Tagen eigentlich geleistet hat.

Am Sonntag führt uns nach Messe, Stärkung und einer kleinen Feier dann der Bus wieder zur Pfarre St. Georg Kagran retour, wo wir erfahrungsgemäß um zirka 20.45 Uhr ankommen. Wir hatten vier Tage des Unterwegs-Seins mit Zeit zum „Auftanken“ und Kraft-Schöpfen, zum Beten, Singen und zu Gesprächen sowie die Möglichkeit auf dem Weg Natur und Gemeinschaft zu erfahren. (Siehe auch den Bericht zur Fußwallfahrt 2012)

Folgende Einträge zu Fußwallfahrten stehen aktuell im Pfarrkalender:

keine Einträge

Nachstehend die Bildergalerien zu den vergangenen Wallfahrten:

 

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